
Die nächsten Sitzungstermine der BürgerInitiative Zukunft-Besser-Planen sind:
Alle BI-Treffen finden im Alten Hof statt.

Schmidts Argumente sind
nachvollziehbar, so Pressesprecher BI Udo Ricke. BI/FW haben sehr intensiv vor
der Unterschrift des Abschlußberichts der interfraktionellen Arbeitsgruppe die
Situation analysiert und halten den
"Trojaner" durchaus für möglich. Denn der im Bericht durch gemeinsame
Unterschrift dargestellte Konsens,
könnte für die CSU Anlass sein, auf diesen Konsens zu verweisen, wenn die Haushaltslage
der Gemeinde die "Baureifmachung gemeindlicher Grundstücke" erfordert.
Dahinter
kann sich die Wiederbelebung der alten IZp verbergen, befürchtet auch Ricke, die
ja in einem Bürgerentscheid abgelehnt wurde und den Bürgern die große westliche
Erholungsfläche in der Gemeinde erhielt.
Warum haben FW/BI diesen Abschlußbericht
trotz Bedenken unterschrieben?
Weil jetzt eine Verschuldungsgrenze festgeschrieben wurde
mit 17 Mill.EUR, die die Wahlkampagne der CSU gegen die damalige Prognose der
BI/FW mit 13 Mill.EUR als Heuchelei ausweist.
Weil jeder finanzielle
Ausgabenbeschluss, der die Schulden erhöht, klar seine Urheber benennt und
Verantwortung anmahnt.
Weil der Wille zu solider,
nachhaltiger Haushaltsführung erkennbar, oder auch nicht, sein wird.
Weil von der CSU der Anstoß
zur Baureifmachung großer Flächen kommen muss, weil deren Ausgabenverhalten die
Tendenz zu 17 Mill. Schulden maßgeblich beeinflusst.
Weil BI/FW notwendige und
gesellschaftspolitische Ausgaben für Schulen, Kindergärten und -krippen,
Bildung und Sport immer als Priorität anstelle eines Kinos mittragen aber auch gleichzeitig auf einen strikten Sparwillen acht geben werden.
Udo Ricke. Pressesprecher BI

FW und BI haben internen
Klärungsbedarf für ihre gemeinsame politische Arbeit. Problematisch war dieses
Wahlbündnis von Anfang an, das war jedem bewusst. Dennoch sollte angesichts der
Mehrheitsverhältnisse in der Gemeinde der Versuch gemacht werden, den
politischen Einfluss dieser Gruppierung zu stärken. Das ist nicht gelungen,
aber wir haben immer klargemacht, dass wir kein Bündnis von Kritikern oder
Neinsagern sind. Wir haben dargelegt, warum wir gegen Entscheidungen im
Gemeinderat waren und wir haben vieles unterstützt. Wir sind gegen die hohe
Verschuldung der Gemeinde, wir sind gegen ein gemeindlich finanziertes Kino,
wir sind gegen Projekte, die unausgegoren und finanziell nicht darstellbar
sind. Wir haben ja gesagt zu sparsamer und solider Haushaltspolitik, wir haben
ja gesagt zum Schwimmbad anstelle Kino, wir sagen ja zu Entwicklungs- und
Baukosten einer lebendigen Gemeinde, aber nicht zu horrenden Planungskosten für
Objekte, die schon im Ansatz keine Chance auf Verwirklichung hatten. Deshalb
tragen wir auch den Versuch der Arbeitsgruppe Finanzen mit, die Verschuldung
der Gemeinde in den Griff zu bekommen, sagen aber auch laut unsere Zweifel und
Einwände. Wenn wir am Ende der Legislaturperiode bei 15-17 Millionen EUR Schulden
sind, wird sich zumindest eine Partei darauf berufen, dass es dafür ja ein
Konsenspapier gibt.
Udo Ricke. Pressesprecher BI

Mehrheit contra Sachlichkeit
Übereinstimmend haben BI/FW,
Grüne und die SPD die erneut vorgelegte Kostenschätzung für das Kino in
Vaterstetten abgelehnt und als "schöngerechnet" bezeichnet. Die CSU aber will
ihr Kino, "um jedem Preis" wie Rafael Bienheim (BI) betont. Bienheim hat erneut
auch die neuere Kostenschätzung aus guten Gründen bemängelt, weil
Objektfunktionen nicht korrekt zugeordnet sind und Teilbereiche jeglicher Plausibilität
entbehren. Der Fachmann Bienheim bemängelt weiter, dass notwendige
Fortschreibungen in der Kostenermittlung nicht erfolgt seien. Die BI wird
weiterhin gegen ein von der Gemeinde mitfinanziertes Kino sein, das passt
gerade jetzt nicht in die enger werdende
Haushaltslage, von der die CSU offenbar
noch keine Kenntnis genommen hat. Die Stadt München hat eine
Haushaltssperre verfügt, die geringeren Steuereinnahmen werden da eingesetzt,
wo sie sinnvoll und verantwortungsbewusst vertretbar sind.
Auf gleicher Linie liegt die
Haltung der CSU zum geplanten Krippenhaus. Alle politischen Gruppierungen sind
für gut ausgestattete, zusätzliche Krippenplätze. Aber auch für solche Projekte
gilt eine sachliche Prüfung hinsichtlich Kosten und Finanzierung. Alle Gruppierung
im Gemeinderat neben der CSU haben sachlich begründete Vorschläge zur Art und
zum Ort der Unterbringung gemacht, vergeblich, die CSU hat mit quantitativer
Mehrheit abgelehnt, eine sachliche Prüfung wird einfach verweigert. Über
mögliche Gründe kann man nur spekulieren, immerhin geht es da um ein Grundstück
nördlich der Finkenstr. von 1800qm, das an den Bauträger Casco verkauft werden
soll, eigentlich der ideale Standort für das Krippenhaus anstelle weiterer
Wohngeschoßbauten. Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt !
Die Gemeinde muss oder will
in den nächsten Jahren investieren : Geothermie, Sanierung der öffentlichen
Gebäude, insbesondere Schulen, Infrastruktur, Schwimmbad alt oder neu, um
einiges zu nennen. Es scheint bei der Mehrheitspartei aber noch nicht
angekommen zu sein, dass die Zeiten üppiger Einnahmen, Gewerbesteuer und
Einkommenssteuerzuweisungen, fürs Erste vorbei sind. Wer rettet uns dann vor
dem Katzenjammer?
Udo Ricke. Pressesprecher
BürgerInitiatve.

BI/FW kritisieren
Beiratszusammensetzung.
Geschäftsführung kontrolliert
sich selbst.
PresseInfo zum
kommunalen Wirtschaftunternehmen in Vaterstetten
Der Gemeinderat hat den
Beirat für das gegründete kommunale Wirtschaftsunternehmen benannt. Dieses Unternehmen,
in vielen Kommunen erfolgreich geführt, hat eine Geschäftsführung, deren Geschäftsführungsbefugnis
dem angestrebten Geschäftszweck nicht entspricht. Überwiegend ist der Beirat
zuständig. Dieser agiert also nicht nur, er kontrolliert als Aufsichtsgremium
seine Geschäftspolitik praktischerweise gleich mit. Nicht alle Beiräte scheinen für diese Aufgabe kompetent zu sein, sie sind
bestellt nach Parteienproporz, nicht nach Fähigkeit oder Eignung. Passt doch
eigentlich so richtig in die heutige Zeit, wo wir allenthalben das groteske
Versagen von Aufsichtsgremien feststellen müssen, die von der Politik besetzt
wurden, es zählt eben überwiegend das Parteibuch in diesem parlamentarischen
Parteienstaat.
In dieses Aufsichtsgremium hätten ein paar anerkannte,
kompetente und unabhängige Bürger/Bürgerinnen gehört, sachorientiert und bürgernah,
die Geschäftsentscheidungen transparent gemacht
und aus dem Parteiendunst
herausgehalten hätten, so aber ist dieses Gremium ein Spiegel des Gemeinderats,
in dem eine Partei entscheidet wann ,wie, was passiert.
Udo Ricke. Pressesprecher
BürgerInitiative

PresseInfo "Haushalt
Gemeinde Vaterstetten".
Haushalt ohne
Perspektive.
BI/FW : Zahlen gehen an
der Realität vorbei.
Geringe Rücklagen, zwingend
notwendige Investitionen, u.a. Generalsanierung der Schulen, und die Aussicht,
dass 2010 die Einnahmen stark zurückgehen werden (Gewerbe- und
Einkommenssteuer) als Folge der wirtschaftlichen Entwicklung 2008/2009 lassen
den Haushalt mehr als Zahlenwerk, denn als zuverlässige Finanzbasis der
Gemeinde erscheinen. Die Hoffnung, das bundesweite Konjunkturprogramm wird
Erleichterung bringen trügt, auch wenn etliche Projekte erst einmal aus dem
Finanzplan herausgenommen wurden, das "schönt" das Zahlenwerk, bringt aber die
Probleme, ob es überhaupt in dem Umfang zur Förderung kommt (Krippenausbau,
VHS- Kinogebäude z.B.) und im positiven Fall muss die Gemeinde aus eigenen
Mitteln Anteile der Investitionskosten übernehmen. Die sind aber nirgendwo im
Haushalt eingestellt, also wird es einen Nachtragshaushalt geben und spätestens
dann sind wir wieder in der Realität gelandet. Im Vorgriff darauf hat die
Mehrheit neue Schulden gebilligt, 3 Millionen (netto 2,3 Mill. unter Verbrauch
von 0,7 Mill. Rücklagen), damit steigt die Schuldenbelastung der Gemeinde bis
auf 11,1 Millionen (Planung bis Ende 2009). Mit den Nachtragshaushalt wird die
Gemeinde sehr schnell bei den 13 Mill. Schulden sein, die BI/FW bereits bei der
Gemeinderatswahl in die Debatte gebracht
haben. Um diese Entwicklung zu mäßigen und damit die Ausgangslage zu
verbessern (weniger Schulden, höhere Rücklagen), sind vom BI/FW-Gemeinderat
Rafael Bienheim sinnvolle Sparvorschläge gemacht worden , u.a. wünschenswerte
Investitionen zurückzustellen. Die Ablehnung durch die Gemeinderatsmehrheit
zeigt mit welcher politischen
Kurzsichtigkeit Haushaltspolitik verantwortet wird und dass damit jeder
nachhaltige Wille zur Haushaltskonsolidierung fehlt. BI/FW sehen mit Besorgnis
auf diese Entwicklung, die angesichts der weltweiten Finanzkrise überhaupt
nicht einschätzbar ist. BI/FW werden sich weiter für die notwendige Sparsamkeit
als notwendige Konsolidierung des Haushalts im Gemeinderat einsetzen und sich
nicht durch die Kurzsichtigkeit der Mehrheit irritieren lassen.
Udo Ricke. Pressesprecher
BürgerInitiative.
BürgerInitiative mahnt
Haushaltstransparenz an.
1,9 Mrd EUR erhält Bayern aus
dem Konjunkturprogramm II, davon gehen 450 Mill. EUR nach Oberbayern , ein
"Geldsegen" für die Kommunen, aber auch eine Versuchung für viele Gemeinden,
nun ordentlich auszugeben, für die Parteien der große Auftritt angesichts der
kommenden Wahlen, das Wahlvolk zu beglücken.
Dieses Geld wird auf die
Haushalte der Gemeinden durchschlagen, positiv z.T, weil es geplante
Investitionen, immer bei einem Eigenanteil der Gemeinde, finanziell für die
Gemeinde leichter wird, und das ist der Sinn der Investitionsförderung, aber
auch negativ, weil der Haushalt manipuliert wird, indem geplante Investitionen
herausgenommen und in das Förderprogramm geschoben werden, um an das begehrte
Geld zu kommen. So wird z.b. der ohnehin labile Haushalt Vaterstettens
geschönt. Und das kritisiert die BI nachdrücklich. Der Haushalt muss
transparent bleiben und es müssen alle Positionen klar definiert werden. Einen
entsprechenden Antrag wird die BI im Gemeinderat stellen. Auch mahnt die BI
weiterhin Haushaltsdisziplin an, auch ein Konjunkturpro- gramm entbindet nicht vom
sparsamen Umgang mit dem Geld der Bürger. So ist in der Planung der Verwaltung
bei den Ausgaben ein Millionenbetrag einzusparen, wenn realistisch angesichts
der wirtschaftlichen Daten unseres Landes geplant würde. Die Krise hat erst
begonnen.
Udo Ricke. Pressesprecher
BürgerInitiative.

Lesermeinung zu "Die
neue Mitte etc". EBE-SZ vom 24./25.1. 2009.
Ein Kino als trouble-shooter!
Das ist doch endlich ein richtiges
Argument für den Bau eines umstrittenen Kinos: Um den Marktplatz der neuen
Mitte (Baldham) zu beleben soll u.a.das Kino her.
Ist da etwa ein Freiluftkino
gemeint? Doch nach herkömmlicher Auffassung kommen Kinogänger, versorgen sich
mit Getränken und Popcorn, sitzen in einem dunklen Raum während der Vorstellung
und gehen wieder. Und Kinos bieten ihr Programm meist spät am Tag, da sind schon
manche Geschäfte am Marktplatz geschlossen. Aber vielleicht ist ja ein Kino mit
permanentem Programm, rund um die Uhr -jederzeit Einlass- das wäre super. Das
könnte die Gemeinde auch so richtig fördern, im Interesse der Bürger, eines
lebendigen Gemeindelebens und zur Zufriedenheit der Geschäftsleute. Ja, wenn
Wirtschaftsförderung einfach wäre, hätte man sie sicher nicht einem so
erfahrenen Wirtschaftsförderer anvertraut.
Udo Ricke. Vaterstetten

Der Gemeinderat der BI Will-Rafael Bienheim hat zusammen mit der Fraktion der Grünen einen Antrag für die nächste Gemeinderatssitzung eingebracht, in der er die Prüfung eines Neubaus für die VHS und Musikschule ohne ein Kino fordert.
Näheres siehe Beitrag in der Süddeutschen Zeitung vom 09.12.08

Auszug aus der Filmzeitung.de ein Bericht der FFA (Deutsche Filmförderanstalt) ... die Zahl der Kinobesucher
lag Ende 2007 mit 125,4 Mio. um fast 30 Prozent unter dem Ausnahmejahr
2001 (177,9 Mio.); auch der Gesamtumsatz sank von 987,2 Mio. im Jahre
2001 auf 757,9 Mio. Euro im Jahr 2007
besonders betroffen waren Spielstätten mit einem einzelnen Kinosaal:
Sie erreichten 2007 im Vergleich zu 1999 nur noch knapp die Hälfte
ihrer Besucher (45%) und 51 Prozent ihres Umsatz
lediglich große Kinos mit sieben und acht Kinosälen und Kinos in Orten
mit 50.000 bis 200.000 Einwohnern konnten ihre Besucherzahlen oder
Umsätze steigern ....
Kommentar der BI:
Das ist die Situation, die die Befürworter für ein
Kino in Vaterstetten vorfinden und berücksichtigen müssen. Jugendliche in
Vaterstetten zieht es in die großen Kinos in München, weil schon der
Erlebniswert mit dem ganzen Umfeld ein anderer als in Vaterstetten ist.
Reine Kinounterhaltung ist nur noch auf anspruchsvollem Niveau auch in kleinen
Sälen möglich, ob auf längere Sicht und geschäftlich erfolgreich dürfte
zweifelhaft sein. (Udo Ricke, Pressesprecher der BI)

Durch die überzeugende Sachkompetenz unseres Gemeinderats Rafael Bienheim wurden die "schöngerechneten" Zahlen für den Anteil des Kinos am Bauvorhaben Musikschule/VHS/Kino korrigiert. Herr Bienheim hat bereits vor Wochen die vorliegenden Zahlen (900.000 EUR für das Kino) hinterfragt. Nach einer Recherche bei der von der Gemeinde beauftragten Innenarchitektin ließ er die Kennzahlen von einem Sachkundigen Kollegen überprüfen wonach sich ein realistischer Kostenrahmen von 2 bis 2,5 Mio. EUR ableiten lässt. Es ist ihm damit gelungen, durch hartnäckiges Nachfragen und aufwändige Analysen der vorgelegten "Grobschätzungen" eine Korrektur der Zahlen zu erreichen. Dies hat wohl auch Gemeinderäte der SPD und CSU überzeugt, worauf die Beratung über das Wahlversprechen der CSU im Gemeinderat abgesetzt wurde.
Herr Bienheim hat womöglich den Steuerzahlern Vaterstettens ein finanzielles Desaster erspart.
Die BI unterstützt jedoch weiterhin den wesentlich kostengünstigeren Bau eines Gebäudes für die VHS und Musikschule, da die BI zu ihrem Wahlprogramm steht und Bildungseinrichtungen und nicht Unterhaltungseinrichtungen auf Kosten der Steuerzahler fördern möchte.
siehe auch Pressemeldung vom 03.12.08 in der Süddeutschen Zeitung "Neue Zweifel an den Kosten für Kino und VHS; Niedergesäß setzt Kino-Beratung ab"
Presseinformation der BI/FW
Fraktion zum Thema Kino in Vaterstetten.
Eine vernünftige
Entscheidung.
Das Thema Kino ist von der TO
des Gemeinderats. Sachliche Argumente zur Kostensituation , von Rafael Bienheim
zusammengestellt, haben die vernünftige Entscheidung des Bürgermeisters
veranlasst. Damit dürfte aber auch eine sehr kritische Vorentscheidung gefallen
sein, selbst wenn das gesamte Projekt noch einmal sachlich aufgearbeitet wird.
Die bisher von der Verwaltung vorgelegte grobe Kostenschätzung ist nicht
haltbar, der Kinoanteil am gesamten Projekt ist wesentlich größer als
dargestellt, hier sollte vermutlich etwas klein gerechnet werden, um die echten
Kosten zu verschleiern, ein altes Übel bei öffentlichen Bauvorhaben, die
erfahrungsgemäß später immer teurer werden.
Auch wenn das Thema Kino
wieder im Januar auf die TO kommt, stellt sich wieder die Frage, ob die
Gemeinde mit Millionen Euro am Projekt festhalten soll. Es ist nicht die Zeit
für ein Kino, in der die Steuerzahler in Bayern mit Milliardenbeträgen belastet
werden, weil gewissenlose Banker und Politiker im Finanzcasino gepokert haben,
auch die Kinofinanzlast ist eine Plünderung des Erbes unserer Kinder. Und
Vaterstetten benötigt in den nächsten 10 Jahren ein Finanzvolumen von rd. 45
Mill. Euro, um Straßen, Wege und öffentliche Bauten zu reparieren bzw. den
neuen Standards anzupassen, z.B. die energetische Aufrüstung aller
gemeindlichen Bauten.
Udo Ricke. Pressesprecher
BürgerInitiative.

Die BürgerIntiative
Zukunft-Besser-Planen hat in einer Postwurfsendung am Wochenende 19./20.01.08 unter dem Thema "ORANGE
fragt nach" den Bürgern Vaterstettens die Möglichkeit gegeben, sich zum Thema
Kino-Neubau zu äußern.
Die Umfrage erhebt nicht den Anspruch einer "wissenschaftlichen Umfrage" und sollte daher als Stimmungsbild der interessierten Bürger gewertet werden.
Die überwältigende Mehrheit der Bürger, die geantwortet haben, lehnen eine Finanzierung des Kino-Neubaus aus Steuermitteln ab.
Es wurden insgesamt 281 Fragebögen zurückgeschickt. Davon waren
32 Stimmen ungültig (25 Nein-Stimmen und 7 Ja-Stimmen). Als ungültig wurden
Rückläufer bewertet, die keinen bzw. keinen eindeutigen Absender enthielten
(damit eine Mehrfachnennung ausgeschlossen werden konnte) bzw. wenn
sie von Kandidaten der FW/BI waren.
Von den 249 gültigen Rückmeldungen waren 210 Nein-Stimmen und 39 Ja-Stimmen. In Prozentzahlen ausgedrückt bedeutet
dies: 84,3 % Nein-Stimmen und 15,7 % Ja-Stimmen.
Mit Nein stimmten:
112 Bürger aus Baldham, 90
aus Vaterstetten und 8 aus den Dörfern
Eine Auswahl an Anmerkungen bei den Nein-Stimmen:
- "Ich würde mich
über ein Kino in Baldham freuen, aber nur, wenn es in keiner Weise den
Gemeindehaushalt belastet."
- "Dieses geplante
Kino würde ein finanzielles Desaster! 2 - 3 Kinos im näheren Umkreis reichen
bei weitem!"
- "Auf rein
privater Basis kann ich das Kino akzeptieren, aber wirklich nur so!!"
- "Auf keinen Fall
sind für ein Kino Steuermittel einzusetzen. Hinzu kommt ein Kino kann am Ort nicht
wirtschaftlich betrieben werden. Einbußen 2007 10 % für solche Kinos!" - "Ich bin in
jedem Fall gegen weitere Bebauung am "Marktplatz". 2 Tage nach Eröffnung des
Neuen Zentrums ist die Verkehrssituation bereits chaotisch genug. Zu den
bisherigen Aktivitäten von CSU & Co: Vater- stetten muss "höher, größer,
besser" werden? Mir war die schlafende Gartenstadt lieber!"
- "Schuldenrückzahlung
ist wichtiger als ein Kino, das nur wenige interessiert. Die Zahl der Kinos ist
seit vielen Jahren rückläufig, da immer mehr Leute sich ein Heimkino für DVDs
und Videos einrichten"
- "Nicht aus
Steuergeldern finanziert und auch nicht am geplanten Ort (jetzt schon Verkehrschaos, Tiefgarage kein Ersatz für Parkplatz, Zerstörung der jetzigen Grünanlangen. Bäume, weitere Verdichtung a.a.O = Verkehrs- infarkt)"
Eine Auswahl an Anmerkungen bei den Ja-Stimmen
- "Keine
Jugendangebote in Baldham/Vaterstetten"
- "Ein Kino wäre
eine Bereicherung für das Freizeitangebot in Baldham/ Vaterstetten. Allgemein
und speziell für unsere Kinder und Jugendlichen"
- "Ihr seid doch
nur neidisch, weil das Kino in Baldham gebaut werden soll"
- "Natürlich wäre
es auch mir lieber, wenn das Kino nicht nur aus dem Gemeindetopf finanziert
würde. Aber unsere Gemeinde braucht, besonders für Kinder und Jugendliche ein
Kino. Und ich fänd es toll, wenn sie sich auch für einen Jugendtreff stark
machen würden!"
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